Leonie Bartsch gehört zu den bekannten Stimmen der deutschen Podcast-Szene. Gemeinsam mit der Journalistin Linn Schütze moderiert sie den True-Crime-Podcast „Mord auf Ex“. Daneben arbeitet sie an aufwendig recherchierten Podcast-Serien und führt mit Schütze die Produktionsfirma Auf Ex Productions.
Bartsch wurde 1994 geboren und arbeitete bereits vor ihrer Podcast-Karriere journalistisch. Besonders bekannt wurde sie ab 2019 durch „Mord auf Ex“. Aus dem zunächst vergleichsweise kleinen Podcast-Projekt entwickelte sich später ein professionelles Medienunternehmen mit mehreren Formaten.
Über ihr Berufsleben ist einiges gut dokumentiert. Bei privaten Themen wie Partner, Beziehung oder einem exakten Geburtstag sind die öffentlich bestätigten Informationen dagegen begrenzt.
Wer ist Leonie Bartsch?
Leonie Bartsch ist eine deutsche Journalistin, Podcasterin und Medienunternehmerin. Ihr Name ist vor allem eng mit „Mord auf Ex“ verbunden. Den Podcast startete sie 2019 gemeinsam mit Linn Schütze.
In den Folgen beschäftigen sich die beiden mit echten Kriminalfällen. Dabei geht es inzwischen nicht nur darum, bereits bekannte Fälle nachzuerzählen. Bartsch und Schütze arbeiten auch mit Interviews, Akten, Gerichtsurteilen, Gesprächen mit Betroffenen und Recherchen vor Ort.
Dieser journalistische Ansatz ist besonders bei späteren Produktionen deutlicher geworden. Dazu zählen „Die Nachbarn“, „Die Jägerin“, „Tiefe Spuren“ und 2026 die Serie „Der Zug“.
Neben ihrer Arbeit als Host ist Bartsch Mitgründerin von Auf Ex Productions. Das Unternehmen entwickelt und produziert Podcast- und TV-Formate.
Geburtsjahr, Herkunft und Ausbildung
Als Geburtsjahr von Leonie Bartsch ist 1994 belegt. Beim genauen Geburtsort gibt es allerdings unterschiedliche Angaben in öffentlich zugänglichen Profilen. Die eigene Unternehmensseite von Auf Ex Productions nennt Geseke. Einzelne Presseveröffentlichungen nennen dagegen Liesborn in Nordrhein-Westfalen.
Deshalb ist es sinnvoll, beim Geburtsort transparent zu bleiben, statt eine der unterschiedlichen Angaben ohne Erklärung als zweifelsfrei festzulegen.
Auch ein vollständig bestätigtes öffentliches Geburtsdatum ist nicht zuverlässig dokumentiert. Dadurch lässt sich ihr Alter im September 2026 nur aus dem Geburtsjahr ableiten: Sie ist je nach Geburtstag 31 oder 32 Jahre alt.
Ihr Ausbildungsweg führte durch mehrere Fachrichtungen und Städte. Bartsch studierte Wirtschaftspolitik und Betriebswirtschaftslehre in Münster und Madrid. Später studierte sie Literaturwissenschaften und Philosophie in Berlin.
Diese Mischung aus Wirtschaft, Literatur und Philosophie unterscheidet ihren Werdegang von einer klassischen journalistischen Ausbildung an nur einer Hochschule.
Wie begann Leonie Bartsch ihre journalistische Karriere?
Noch vor dem großen Podcast-Erfolg arbeitete Bartsch als freie Journalistin. Zu den Medien, für die sie schrieb, gehörten DIE ZEIT und DIE WELT.
Eine wichtige berufliche Station war anschließend ein Redaktionsvolontariat bei ProSiebenSat.1. Dort lernte sie Linn Schütze kennen.
Aus dieser Begegnung entstand eine Zusammenarbeit, die ihre weitere Karriere entscheidend prägen sollte. Beide interessierten sich für journalistisches Erzählen und entwickelten schließlich gemeinsam die Idee zu einem True-Crime-Podcast.
2019 starteten sie „Mord auf Ex“.
Dass Bartsch bereits vor dem Podcast journalistische Erfahrung gesammelt hatte, ist für die Einordnung ihrer heutigen Arbeit wichtig. Ihre öffentliche Karriere begann also nicht erst als Podcast-Persönlichkeit. Das journalistische Schreiben und das Redaktionsvolontariat kamen vorher.
Leonie Bartsch und Linn Schütze: Wie entstand „Mord auf Ex“?
Leonie Bartsch und Linn Schütze lernten sich während ihres Volontariats bei ProSiebenSat.1 kennen. 2019 brachten sie gemeinsam „Mord auf Ex“ an den Start.
Das Grundprinzip war zunächst einfach: Die beiden erzählen sich wahre Kriminalfälle und ordnen die Hintergründe ein. Mit wachsender Reichweite wurde auch die Produktion aufwendiger.
Heute gehören unter anderem Gespräche mit Überlebenden, Zeuginnen und Zeugen sowie Fachleuten zum Format. Dazu kommen Recherchen an Originalschauplätzen und die Auswertung von Gerichtsunterlagen und anderen Dokumenten.
Aus der Zusammenarbeit entwickelte sich 2020 außerdem Auf Ex Productions. Bartsch und Schütze wurden damit nicht nur Hosts, sondern auch Unternehmerinnen und Produzentinnen.
„Mord auf Ex“ erhielt 2024 beim Deutschen Podcast Preis den Publikumspreis in der Kategorie „Beste Spannung“. Schon zuvor hatten Bartsch und Schütze mit ihren Formaten Aufmerksamkeit über die eigentliche Podcast-Szene hinaus erreicht.
Von „Die Nachbarn“ bis „Die Jägerin“
Ein wichtiger Schritt hin zu stärker investigativen Produktionen war „Die Nachbarn“. In dieser Podcast-Serie beschäftigen sich Bartsch und Schütze mit dem Fall Andreas Darsow und den Morden von Babenhausen.
Die Produktion wurde 2022 für den Deutschen Podcast Preis nominiert. Außerdem entstand aus der Recherche eine TV-Dokumentation für ProSieben.
Später folgten weitere Formate. „Tiefe Spuren“ wurde als Spezialformat von „Mord auf Ex“ entwickelt. Hier stehen besonders ausführlich recherchierte Geschichten und die Perspektive von Betroffenen im Mittelpunkt.
Eine weitere wichtige Zusammenarbeit entstand mit der Süddeutschen Zeitung. Gemeinsam produzierten die SZ und Auf Ex Productions „Die Jägerin“. Die investigative Serie beschäftigt sich mit einem komplizierten Stalking-Fall und wurde später um eine zweite Staffel erweitert.
Die Zusammenarbeit wurde anschließend fortgesetzt. Damit zeigt sich auch eine Veränderung in Bartschs beruflichem Profil: Sie ist längst nicht mehr nur Moderatorin eines True-Crime-Podcasts, sondern arbeitet zunehmend an längeren investigativen Audio-Produktionen.
Was macht Leonie Bartsch aktuell?
Auch 2026 ist Leonie Bartsch weiterhin journalistisch und als Podcast-Host aktiv.
„Mord auf Ex“ erscheint weiterhin mit ihr und Linn Schütze. Daneben werden unter dem Dach von Auf Ex Productions weitere Formate produziert. Dazu gehören „TRUE LOVE“ und die intensiver recherchierten „Tiefe Spuren“-Folgen.
Zu den wichtigen neueren Projekten gehört „Der Zug“, eine fünfteilige Podcast-Serie von Auf Ex Productions und der Süddeutschen Zeitung aus dem Jahr 2026.
Darin untersuchen Bartsch und Schütze den Tod von Hannes Schindler. Der 25-Jährige starb 2016, nachdem er während einer Regionalbahnfahrt aus dem Zug gestürzt war. Die Journalistinnen gingen Jahre später noch offenen Fragen nach und sprachen dafür mit Menschen, die mit dem Fall verbunden sind.
Damit setzt Bartsch ihren Schwerpunkt auf Audiojournalismus und investigative Erzählformate fort.
Sie arbeitet dabei sowohl vor dem Mikrofon als auch an Recherche und redaktioneller Entwicklung.
Hat Leonie Bartsch einen Partner?
Zu einem aktuellen Partner von Leonie Bartsch gibt es keine verlässliche öffentliche Bestätigung, auf deren Grundlage sich eine Beziehung seriös als Tatsache darstellen ließe.
Das ist eine wichtige Grenze zwischen beruflich dokumentierten Informationen und ihrem Privatleben.
Social-Media-Fotos, gemeinsame Auftritte oder Spekulationen reichen nicht aus, um daraus eine Partnerschaft abzuleiten. Ohne eine klare Aussage von Bartsch selbst oder eine andere zuverlässige Bestätigung wäre eine konkrete Namensnennung irreführend.
Gleiches gilt für mögliche Angaben zu Ehe, Kindern oder anderen privaten Familienverhältnissen: Solche Informationen sollten nur genannt werden, wenn sie zuverlässig öffentlich bestätigt sind.
Warum ist Leonie Bartsch in der deutschen Podcast-Szene erfolgreich?
Der Erfolg von Leonie Bartsch lässt sich nicht nur mit einem einzelnen Podcast erklären. Entscheidend ist die Entwicklung von einem regelmäßigen True-Crime-Format hin zu einem größeren journalistischen Produktionsmodell.
Gemeinsam mit Linn Schütze verbindet sie Unterhaltung mit Recherche. Besonders bei neueren Projekten spielen Interviews, Dokumente, Reisen an wichtige Orte und ausführliche redaktionelle Arbeit eine größere Rolle.
Auch die Anerkennung außerhalb der eigenen Hörerschaft zeigt diese Entwicklung. Bartsch und Schütze wurden 2023 in die Forbes „30 under 30“ aufgenommen. 2024 gewann „Mord auf Ex“ den Publikumspreis „Beste Spannung“ beim Deutschen Podcast Preis.
Hinzu kommen Kooperationen mit etablierten Medienhäusern wie der Süddeutschen Zeitung.
Damit steht Bartsch für eine Entwicklung, die im deutschen Podcast-Markt immer wichtiger geworden ist: Podcasts sind nicht mehr nur lockere Gespräche vor dem Mikrofon. Sie können auch ausführliche journalistische Recherchen und mehrteilige Reportagen tragen.
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Häufige Fragen zu Leonie Bartsch
Wie alt ist Leonie Bartsch?
Leonie Bartsch wurde 1994 geboren. Da kein zuverlässig bestätigtes vollständiges Geburtsdatum öffentlich vorliegt, ist sie im September 2026 je nach Geburtstag 31 oder 32 Jahre alt.
Wo wurde Leonie Bartsch geboren?
Die offizielle Seite von Auf Ex Productions nennt Geseke. Einzelne Presseprofile nennen dagegen Liesborn. Die öffentlich zugänglichen Angaben sind an diesem Punkt also nicht vollständig einheitlich.
Was hat Leonie Bartsch studiert?
Sie studierte Wirtschaftspolitik und Betriebswirtschaftslehre in Münster und Madrid sowie später Literaturwissenschaften und Philosophie in Berlin.
Wer ist Linn Schütze?
Linn Schütze ist Journalistin, Podcasterin und die langjährige berufliche Partnerin von Leonie Bartsch. Gemeinsam gründeten sie „Mord auf Ex“ und Auf Ex Productions.
Seit wann gibt es „Mord auf Ex“?
Leonie Bartsch und Linn Schütze starteten den Podcast 2019.
Hat Leonie Bartsch einen Freund oder Partner?
Ein aktueller Partner ist nicht zuverlässig öffentlich bestätigt. Es wäre deshalb falsch, Spekulationen oder ungesicherte Angaben als Tatsache darzustellen.
Welche Podcasts macht Leonie Bartsch?
Zu ihren bekannten Projekten zählen unter anderem „Mord auf Ex“, „TRUE LOVE“, „Tiefe Spuren“, „Die Nachbarn“, „Die Jägerin“ und „Der Zug“.
Leonie Bartsch hat sich innerhalb weniger Jahre von einer freien Journalistin zu einer bekannten Podcast-Hostin und Mitgründerin einer eigenen Produktionsfirma entwickelt. Besonders die Zusammenarbeit mit Linn Schütze prägt ihren beruflichen Weg. Wer ihre weitere Arbeit verfolgen möchte, findet die zuverlässigsten neuen Informationen bei den jeweiligen offiziellen Produktionen und Medienpartnern.